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BRUX CHECKER® nach Prof. Sato


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Fr. 07:45–14:00 Uhr


FAQ

Die BRUX CHECKER® Folie registriert durch Abrieb der Farbbeschichtung okklusale Interferenzen. Sie eignet sich daher sowohl zur Kontrolle für das Einschleifen der Okklusion bei prothetischen Versorgungen als auch für die Diagnose von funktionellen Störungen des Kausystems und der Planung ihrer Behandlung. Dazu wird die Folie über ein Hartgipsmodell tiefgezogen und vom Patienten für eine Nacht getragen. So können das okklusale Führungsschema des Patienten bestimmt und unphysiologische dynamische Kontakte identifiziert werden, die klinisch nicht erfassbar sind. Die Auswertung des parafunktionellen Musters lässt Rückschlüsse auf mögliche Ursachen der Störung zu und hilft bei der Auswahl geeigneter Therapien. Wir empfehlen Ihnen zu diesem Thema einen Fachartikel von Ass.-Prof. Dr. med. dent. Markus Greven, Dr. med. dent. Kanji Onodera und Univ.-Prof. Dr. med. dent. Sadao Sato aus der Zeitschrift für Kraniomandibuläre Funktion, den Sie auf dieser Seite unter "Weitere Informationen" zum Download finden.

Nach entfernen der weißen Trägerfolie spannen Sie die BRUX CHECKER® Folie grundsätzlich so ein, dass die beschichtete Seite nach dem Tiefziehen zum Antagonisten zeigt. Die beschichtete Folienseite ist immer die Seite, die nicht mit der Codierung bedruckt ist. Wie Sie die Folie einlegen müssen, hängt dann von Ihrem jeweiligen Tiefziehgerät ab: Bei einem SCHEU-DENTAL Tiefziehgerät spannen Sie die Folie so ein, dass die Bedruckung der eingespannten Folie von oben lesbar ist. Bei anderen Geräten ist das jeweilige Heizsystem zu überprüfen, denn ggf. wird die Folie nach dem Beheizen nicht mehr geschwenkt. Wenn Sie unsicher sind, welche Seite der Folie die beschichtete ist, machen Sie zusätzlich eine kleine Kratzprobe am Rand der Folie oder prüfen nochmal die Leserichtung der Codierung.

Gipsmodelle sollten so ausgearbeitet sein, dass sie einen guten Schienensitz gewährleisten. Achten Sie deshalb grundsätzlich darauf, vor dem Tiefziehen negative Blasen am Modell (bedingt durch fehlerhaftes Ausgießen) mit Gips, Silikon oder Kunststoff auszublocken und positive Bläschen (z.B. an Cervikalrand oder Interdentalräumen) mit einem Instrument zu entfernen. Bringen Sie Höhe und Ränder des Modells mit einem Trimmer in Form und glätten Sie scharfe Kanten mit einem Gipsmesser oder mit einer Gipsfräse. Unterschnitte sind vor dem Tiefziehvorgang auszublocken, hierfür eignen sich lichthärtende Ausblockkunststoffe (z. B. BLUE-BLOKKER®) oder Ausblocksilikon (z. B. SIL-KITT). Nicht geeignet ist Wachs, da es beim Kontakt mit dem erwärmten Tiefziehmaterial schmelzen kann.

Wenn Sie harte Materialien tiefziehen möchten, kann es beim Entformen der Folien zum Abbrechen der Zähne kommen, deshalb empfehlen wir die Verwendung von Duplikatmodellen. Ziehen Sie ISOFOLAN® als Isolierung tief, schneiden die Folie am Modellboden ab und perforieren sie interdental. Betten Sie das Modell dann in Granulat ein, um einen zu langen Streckweg der Folie zu vermeiden. Die Frontzähne sollten je nach Indikation entweder zur Schwenkachse oder zur Verschlusswelle zeigen, damit sich die Folie optimal adaptieren kann.

Wenn Sie weiche Materialien tiefziehen möchten, sollten Sie mit möglichst flachen Modellen (ohne Führungsrinnen) arbeiten. Positionieren Sie ihr isoliertes Modell so auf der Modellstützplatte bzw. betten es unter Verwendung einer Granulatabdeckung so in Granulat ein, dass die Frontzähne zur Schwenkachse zeigen.

Das hängt davon ab, welche Folie Sie über das Modell tiefziehen möchten. Empfehlungen zur Modellisolierung finden Sie in der Gebrauchsanleitung jeder Folie sowie in der Indikationstabelle zu Tiefziehanwendungen. Beide Dokumente stellen wir Ihnen auf dieser Seite unter "Weitere Informationen" zum Download bereit.

Grundsätzlich sollten Sie versuchen, einen langen Streckweg und damit ein Ausdünnen der Folie zu vermeiden. Wenn Sie ein Zahnkranzmodell verwenden, empfiehlt sich die Modellstützplatte. Möchten Sie auf einem Vollmodell tiefziehen, betten Sie es in Granulat ein. Nutzen Sie bei weichen Materialien eine wiederverwendbare Granulatabdeckung, die das Anheften des Granulats an der erwärmten Folie verhindert und so den Granulatverlust reduziert.

Unter Umständen ist Feuchtigkeit in das Material gezogen, die nun bedingt durch den Heizvorgang verdampfen und entweichen möchte. Sie wird in Form von Bläschenbildung sichtbar. Achten Sie darauf, Ihre Folien trocken und lichtgeschützt zu lagern.

Es kann sein, dass beim Abheben der Schiene oder dem Ausschneiden bzw. Ausarbeiten zu viel Druck ausgeübt wurde.

Bei jeder neuen Folienproduktion werden die Verarbeitungsparameter des Materials wie z.B. Heiz- und Kühlzeit von unseren Technikern überprüft und ggf. angepasst. Dadurch kann es von Charge zu Charge minimale Abweichungen geben, für Sie als Anwender erhöht sich jedoch die Verarbeitungssicherheit.

Nein, denn durch die längere Einwirkung von Wärme, Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff können die Materialeigenschaften beeinflusst werden. Bitte entsorgen Sie das Material, starten Sie mit einer neuen Folie einen neuen Heizvorgang und ziehen Sie die Folie unmittelbar nach Ende der Heizzeit tief. Sowohl die BIOSTAR® als auch die MINISTAR S® Tiefziehgeräte weisen Sie durch akustische Signale auf das Ende des Heizvorgangs hin.

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